Die Highlights der Tscheppaschlucht
Entdecke die spektakulärsten Naturwunder
auf Ihrer Wanderung durch die Schlucht
Ihre Wanderung
Erlebe die Vielfältigkeit der Tscheppaschlucht
Die Tscheppaschlucht bietet eine beeindruckende Vielfalt von Naturwundern. Jeder Abschnitt Ihrer Wanderung hält neue Überraschungen bereit. Von tosenden Wasserfällen über spektakuläre Brücken bis zu versteckten Naturschätzen.
Wir führen dich vom Parkplatz (Besucherzentrum/Shop), zum „Goldenen Bründl“, zur Einmündung des Bodenbachs weiter durch alle Highlights, die du auf Ihrer Wanderung erleben werden. So kannst du dich optimal auf das vorbereiten, was dich erwartet, und verpassen keines der beeindruckenden Details.
Geh die Wanderung in deinem eigenen Tempo und nimm dir sich Zeit für Fotos, genieße die Atmosphäre und lass die Kraft der Natur auf sich wirken.
Der Start
Der Einstieg in die Schlucht
Deine Wanderung beginnt beim Besucherzentrum/Parkplatz der Tscheppaschlucht. Von dort gehst du ca. 20 Min. vorbei am Waldseilpark bis zum „Goldenen Bründl“. Hier bekommst du deine Eintrittskarten (falls nicht online gekauft).
Bereits vom Eingangsbereich aus hört man das Rauschen des Wassers. Ein Vorgeschmack auf das, was dich erwartet. Der erste Abschnitt führt über einen breiten, gut befestigten Weg in die Schlucht hinein.

Gleich nach dem Eingang
Natur mit allen Sinnen
Der Barfußparcours lädt dich ein, die Natur buchstäblich mit den Füßen zu spüren. Zieh die Wanderschuhe aus und ertaste verschiedenste Naturmaterialien.
Der Parcours führt über weichen Waldboden, glattes Moos, glatt geschliffene Steine, raue Baumrinde, kühlen Schotter und warmes Holz. Jeder Untergrund fühlt sich anders an und trainiert die Fußreflexzonen auf natürliche Weise.
Besonders Kinder lieben diesen Abschnitt der Wanderung. Er bietet eine willkommene Abwechslung nach den vielen Stufen und macht die Tour zu einem ganzheitlichen Sinneserlebnis. Aber auch Erwachsene sind oft überrascht, wie unterschiedlich sich die Materialien anfühlen.
Der Barfußparcours ist optional. Du kannst ihn auch in Schuhen begehen. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einem intensiven Naturerlebnis belohnt.

Nach ca. 200 Metern
Erste Wasserfälle & Kaskaden
Schon nach wenigen Minuten erreichst du die ersten kleineren Wasserfälle und Kaskaden. Das Wasser des Bodenbachs plätschert über moosbedeckte Felsen und bildet kleine Pools, die im Sonnenlicht glitzern.
Hier bekommst du ein erstes Gefühl für die Kraft des Wassers, das über Millionen von Jahren die Schlucht geformt hat. Die Felswände werden enger, der Weg beginnt, sich in die Schlucht hineinzuschlängeln.
Besonders im Frühling, wenn die Schneeschmelze einsetzt, oder nach starken Regenfällen sind diese Wasserfälle besonders beeindruckend. Der feine Sprühnebel sorgt für eine angenehm kühle Atmosphäre.

Nach ca. 400 Metern
Die ersten Brücken
Der Weg wird nun abenteuerlicher: Die ersten Holzbrücken überspannen den Bodenbach und führen dich von einer Seite der Schlucht zur anderen. Unter dir rauscht das Wasser über Felsblöcke und kleine Stufen.
Diese Brücken sind gut gesichert mit stabilen Geländern, dennoch spüren man hier bereits die Wildheit der Schlucht. Der Blick nach unten ins tosende Wasser ist faszinierend und ein Vorgeschmack auf die spektakuläreren Passagen, die noch folgen werden.
Die Felswände rücken nun näher zusammen, an manchen Stellen sind sie nur wenige Meter voneinander entfernt. Das Rauschen des Wassers wird intensiver und hallt von den Felswänden wider.

Nach ca. 750 Metern
Imposante Steige und Leitern
Jetzt beginnt der abenteuerliche Teil der Wanderung: Eine imposante eiserne Wendeltreppe windet sich an der steilen Felswand empor. Diese architektonische Meisterleistung ermöglicht es dir, Höhenmeter zu überwinden, während du die Schlucht aus immer neuen, spektakulären Perspektiven erleben.
Die Wendeltreppe ist absolut sicher mit stabilen Geländern ausgestattet, dennoch ist sie eine Herausforderung für Menschen mit Höhenangst. Der Blick nach unten zeigt die bereits zurückgelegte Strecke und die tosenden Wassermassen tief unter dir.
Nach der Wendeltreppe folgen weitere Stufen, Leitern und schmale Steige, die sich an den Felswänden entlang schlängeln. Insgesamt überwindest du auf deiner Wanderung über 300 Stufen. Jede einzelne lohnt sich für die Ausblicke.
Nach ca. 900 Metern
Gumpen & Kristallklare Wasserbecken
Nach der Teufelsbrücke wird die Schlucht etwas ruhiger, und du entdeckst die stillen Schönheiten des: Natürliche Wasserbecken, sogenannte Gumpen, die sich über Jahrtausende in den Fels gegraben haben.
Diese Pools schimmern in magischem Türkis-Grün. Die Farbe entsteht durch die Mineralien im Wasser und die Reflexion des Lichts. Das Wasser ist kristallklar, und du kannst bis auf den Grund sehen, wo glatt geschliffene Steine liegen.
Die Gumpen bilden einen faszinierenden Kontrast zu den tosenden Wasserfällen: Hier ist das Wasser still, meditativ, fast zeitlos. Viele Besucher nutzen diese Stelle für eine kurze Pause, um die Ruhe zu genießen und das Wasser zu beobachten.
In diesen natürlichen Becken leben auch Bachforellen und verschiedene Wasserinsekten. Ein wichtiger Teil des Ökosystems der Schlucht.

Nach ca. 1100 Metern
Die legendäre Teufelsbrücke
Das wohl bekannteste Fotomotiv der Tscheppaschlucht: Die Teufelsbrücke überspannt an der wildesten und engsten Stelle die tosenden Wassermassen tief unten. Diese spektakuläre Holzbrücke ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch von mystischen Sagen umwoben.
Der Name stammt aus alten Legenden, die erzählen, dass der Teufel selbst diese Brücke gebaut habe – im Tausch gegen die erste Seele, die sie überqueren würde. Eine kluge List mit einem schwarzen Hund vereitelte jedoch den Plan des Gehörnten.
Heute ist die Brücke natürlich absolut sicher, doch die Atmosphäre an dieser Stelle bleibt einzigartig: Das donnernde Getöse des Wassers, die hohen Felswände zu beiden Seiten und der tiefe Blick nach unten schaffen ein unvergessliches Erlebnis.
Von der Brücke aus hast du spektakuläre Ausblicke in beide Richtungen: Flussaufwärts siehst du die engen Felswände, flussabwärts öffnet sich die Schlucht langsam wieder.

Nach ca. 1200 Metern
Das monumentale Felsentor
Ein von der Natur geschaffenes, monumentales Felsentor markiert den Übergang in den spektakulärsten Abschnitt der Schlucht. Dieses beeindruckende Naturportal entstand durch die erosive Kraft des Wassers über Jahrmillionen.
Wenn du durch das Felsentor schreiten, öffnet sich dahinter eine völlig neue Welt: Die Schlucht wird enger, die Felswände höher, und das Rauschen des Wassers intensiver. Es ist, als würdest du in das Herz der Schlucht eintauchen.
Das Felsentor ist auch geologisch faszinierend: In den Schichten des Gesteins kannst du die verschiedenen Erdzeitalter ablesen. Moose, Flechten und kleine Farne haben sich in den Spalten angesiedelt und verleihen dem Tor eine mystische Atmosphäre.

Nach ca. 1200 Metern
Der Tschaukofall: 26 Meter pure Naturgewalt
Das absolute Highlight der Schlucht ist der imposante Tschaukofall. Über eine Felsstufe von 26 Metern stürzt das Wasser des Bodenbachs in die Tiefe und erzeugt dabei ein donnerndes Getöse und feine Gischt, die du aus nächster Nähe erleben kannst.
Eine Aussichtsplattform direkt vor dem Wasserfall bietet den perfekten Blick auf dieses Naturspektakel. Besonders beeindruckend ist der Tschaukofall nach starken Regenfällen oder während der Schneeschmelze, wenn die Wassermassen noch gewaltiger sind.
Der feine Sprühnebel, der vom Wasserfall ausgeht, sorgt auch an heißen Sommertagen für eine angenehme Abkühlung und schafft eine mystische Atmosphäre.

Der Tschaukofall mit dem Tschaukofinger
Der Höhepunkt Ihrer Wanderung
Der Tschaukofall ist nicht nur das höchste, sondern auch das beeindruckendste Highlight der Schlucht. Über eine steile Felsstufe von 26 Metern stürzt das Wasser in ein tiefes Becken, wo es mit enormer Kraft aufprallt und in alle Richtungen spritzt.
Die Wassermenge variiert je nach Jahreszeit und Niederschlag: Im Frühling während der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen ist der Wasserfall am spektakulärsten. Dann wird die Gischt so stark, dass du selbst mit Regenjacke nass werden können!
Im Sommer, wenn die Wasserführung geringer ist, wirkt der Fall etwas ruhiger, dafür kannst du die feinen Details besser erkennen: Wie das Wasser über den Fels rinnt, wie es in der Luft zerstäubt, wie Lichtstrahlen Regenbogen in die Gischt zaubern.
Entlang des gesamten Weges
Flora & Fauna: Die verborgenen Schätze
Die Tscheppaschlucht ist nicht nur geologisch einzigartig, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Entlang des gesamten Weges gibt es zahlreiche Beobachtungspunkte und Informationstafeln zur einheimischen Flora und Fauna.
Die Schluchtwände sind ein Paradies für Moose, Flechten und Farne. Über 50 verschiedene Arten haben sich hier angesiedelt. Besonders bemerkenswert ist das Europäische Alpenveilchen, das im Frühling blüht und zu den geschützten Arten gehört.
Im Frühling verwandelt sich die Schlucht in ein Blütenmeer: Buschwindröschen, Leberblümchen und verschiedene Orchideenarten
säumen den Weg.

Feuersalamander
Der heimliche Star
Mit etwas Glück und einem aufmerksamen Blick entdeckenst du den Feuersalamander. Ein leuchtend gelb-schwarzer Lurch, der die feuchten Bereiche der Schlucht bewohnt. Besonders nach Regen oder in den frühen Morgenstunden ist er aktiv.
Der Feuersalamander ist streng geschützt und steht stellvertretend für viele andere seltene Arten, die in der Schlucht leben. Bitte nur beobachten und fotografieren, nicht anfassen!

Das Ende der Schlucht
Ziel erreicht
Nach etwa 2 Kilometern erreichst du das Ende der Tscheppaschlucht.
Option 1: GRATIS Bus-Rücktransport
Du kannst den GRATIS Bus-Rücktransport zum Parkplatz (mit gültiger Eintrittskarte) nutzten. Nutze dafür die Haltestelle GH Deutscher Peter.
Option 2: Verlängerung ins Bodental
Wer Zeit und Kondition hat, sollte die Wanderung ins idyllische Bodental verlängern. Von hier sind es noch etwa 5 Kilometer bis zum Gasthaus Sereinig.
Das Bodental bietet eine völlig andere Landschaft als die Schlucht: Weite Almwiesen, sanfte Hügel, Mischwald und im Hintergrund die imposanten Gipfel der Karawanken. Ein perfekter Kontrast zur Enge und Wildheit der Schlucht.
Unterwegs passierst du das mystische „Meerauge“, einen kleinen Bergsee, der je nach Lichteinfall in verschiedenen Blau- und Grüntönen schimmert.





